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Unser Unternehmeni - Geschichte

150 Jahre von Tradition, Gesundheit und Wohlbefinden!

150 Jahre Tradition, Gesundheit und Wohlbefinden

Warme Heilquellen waren in Laško schon lange bekannt, an diesen Stellen schmolz ja der Schnee schnell weg, und die Bewohner gruben auch einfache Mulden und umzäunten sie mit Ruten. Während der Bauarbeiten für die heutige Therme stieß man auf festere Mauern, die aus der Blütezeit des antiken Celeia stammen könnten.

Über die Thermalquellen im damaligen Tüffer berichtete 1818 in einer Grazer Zeitung Dr. Riedel, der 35 Grad maß und die Errichtung eines Thermalbads ankündigte. Einige Jahre später stieß der einheimische Ingenieur Bilof beim Bau einer Straße auf die Quellen, für deren Nutzung er jedoch keine Geldmittel besaß.

Erst während des Baus der Bahnlinie begann der Ingenieur Rödel mit der systematischen Nutzung der Quellen. Vom Kauf des Grundstücks im September 1852 bis zur feierlichen Eröffnung der Therme im Mai 1854 waren kaum 20 Monate verstrichen. Drei Quellen erhielten die Namen Kaiser-, Franzens- und Josefquelle. Die Therme wurde Kaiser Franz Josef Bad genannt. Außer dem Badehaus ließ Rödel eine nahe gelegene Mühle umgestalten und eine prunkvolle Villa errichten.

1857 wurde die Therme vom Wiener Professor und Weltmann Dr. Stein erworben, der auch die Creme der Wiener Gesellschaft in den Ort lockte. Zu diesem Zweck ließ er das Badehaus aufstocken, einen Tanzsaal anbauen und einen Park anpflanzen. Er sorgte auch für die Geselligkeit der Gäste. Leider geriet das Bad in eine Krise, und Dr. Stein musste es verkaufen.

Zu neuem Renommee gelangte die Therme erst durch den späteren Besitzer Gunkel, der es gründlich renovieren und 1882 ein eigenes Wasserkraftwerk errichten ließ, das erste auf slowenischem Boden, das die meisten Gebäude und sogar den Kurpark beleuchtete. In Verbindung mit der Brauerei wurde mit der Herstellung von Thermalbier begonnen. In der Zeit des 1. Weltkriegs diente die Badeanlage als Lazarett.

Nach dem Krieg war die Anlage ziemlich zerstört, und 1923 wurde die Therme teilweise renoviert. Später gelangte sie in den Besitz der Pensionsversicherungsanstalt und des Zentralamtes für Arbeiterversicherung.

Im Oktober 1953 wurde die Therme als Anstalt für medizinische Rehabilitation registriert. Die weitere Entwicklung passte sich vor allem den Bedürfnissen des Gesundheitswesens an und war in hohem Maße das Resultat der Zusammenarbeit mit der orthopädischen, später der neurologischen, unfall- und neurochirurgischen Klinik in Ljubljana, regionalen Krankenhäusern und Ambulanzen in ganz Slowenien.

Die noch vor kurzem als Zentrum für medizinische Rehabilitation bekannte Therme Zdravilišče Laško ist heute mit ihrer reichen Tradition einer der bedeutendsten slowenischen Kur- und Fremdenverkehrsorte, der mit seinem Angebot Lebensqualität und gesunde Lebensweise propagiert und vor allem für Gäste bestimmt ist, die Probleme mit dem Bewegungsapparat haben oder diese vermeiden möchten.